Melinda erklärt: Ihr erster und zweiter Termin
In diesem Video erklärt Ihnen Melinda in Ruhe, wie Ihre beiden Termine ablaufen — die Erstvorstellung und die eigentliche Untersuchung.
Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen: der Text des Videos
Hallo, ich bin Melinda, die digitale Assistentin der Praxis.
Sie haben einen Termin bei uns? Dann erkläre ich Ihnen kurz, wie es abläuft.
Bei uns gibt es immer zwei Termine. Das nimmt den Druck – und wir haben Zeit für Sie.
Der erste Termin ist die Erstvorstellung. Hier steht das Gespräch im Mittelpunkt.
Wir fragen in Ruhe nach Ihren Beschwerden. Wir schauen uns die Region nur an. Höchstens berühren wir den After ganz kurz. Mehr passiert an diesem Tag nicht.
Für diesen ersten Termin müssen Sie nichts vorbereiten.
Der zweite Termin ist die eigentliche Untersuchung. Sie ist kurz und schonend.
Wir tasten vorsichtig mit dem Finger. Und wir schauen mit einem kleinen, dünnen Instrument in den Analkanal und den unteren Mastdarm. Das nennt man Proktoskopie und Rektoskopie.
Und wenn die Untersuchung doch schmerzt? Dann haben wir einen Plan B für Sie.
Wir brechen die Untersuchung sofort ab. Sie sollen sich bei uns nicht unwohl fühlen.
Für diesen Plan B brauchen wir allerdings einen weiteren Termin. Dort verbinden wir Untersuchung und Behandlung miteinander.
Sie bekommen eine schonende regionale Betäubung mit einem milden Dämmerschlaf. Wir stellen die Ursache Ihrer Beschwerden fest und führen in derselben Sitzung auch den nötigen Eingriff durch.
Das besprechen wir vorher natürlich ganz genau mit Ihnen. Und wir korrigieren nur so viel, wie Sie es wünschen.
Sind danach weitere Untersuchungen nötig, besprechen wir das in Ruhe.
Für den zweiten Termin, die eigentliche Untersuchung, ist eine kleine Vorbereitung des Enddarms nötig.
Keine Sorge: Das ist bei weitem nicht mit der Vorbereitung auf eine Darmspiegelung zu vergleichen. Sie müssen also nicht mehrere Liter Spülflüssigkeit in kurzer Zeit trinken.
Bei uns genügt ein kleines Klistier aus der Apotheke, welches Sie ein bis zwei Stunden vor dem Untersuchungstermin in den Enddarm einführen. Wie das genau geht, erkläre ich Ihnen im nächsten Video.
Essen und trinken dürfen Sie ganz normal. Und alle Ihre Medikamente nehmen Sie weiter wie gewohnt.
Sie sehen: Es ist halb so wild. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Melinda erklärt: Die Vorbereitung mit dem Klistier
Hier zeigt Ihnen Melinda Schritt für Schritt, wie Sie das Klistier vor der Untersuchung anwenden — und worauf Sie dabei achten sollten.
Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen: der Text des Videos
Hallo, ich bin Melinda, die digitale Assistentin der Praxis.
Vor Ihrer Untersuchung entleeren Sie den Enddarm mit einem Klistier. Viele Patienten haben dabei Fragen. Deshalb erkläre ich Ihnen in Ruhe, wie es geht.
Das Klistier bekommen Sie rezeptfrei in jeder Apotheke.
Wählen Sie ein Klistier mit möglichst viel Flüssigkeit, idealerweise über einhundert Milliliter. Das hat zusätzlich einen Spüleffekt und wirkt dadurch besser.
Wenn Sie zu Verstopfung neigen, kaufen Sie sicherheitshalber zwei Klistiere. Falls das erste nicht ausreichend wirkt, haben Sie ein zweites zur Hand.
Und so wenden Sie es an, ein bis zwei Stunden vor Ihrem Termin:
Reiben Sie die Spitze des Klistiers gut mit Gleitgel ein. Sie können auch eine Hämorrhoidensalbe nehmen.
Legen Sie sich auf die Seite.
Führen Sie die Spitze vorsichtig ein. Nicht tiefer als die Länge Ihres kleinen Fingers — tiefer ist nicht nötig.
Drücken Sie die Flüssigkeit hinein und ziehen Sie das Klistier wieder aus dem After heraus. Kneifen Sie danach den Schließmuskel fest zusammen.
Jetzt halten Sie die Flüssigkeit etwa fünfzehn Minuten. Oder so lange, wie es Ihnen möglich ist.
Danach entleeren Sie den Darm in Ruhe auf der Toilette. Das ist schon alles.
Zwei Dinge sind uns noch wichtig.
Wenn Sie bereits unter einer Stuhlinkontinenz leiden, kann die Anwendung schwierig oder sogar unmöglich sein. Sprechen Sie uns bitte vorher an. Dann finden wir gemeinsam eine andere Lösung.
Und wenn Sie eine Entleerungsstörung haben: Nehmen Sie für die Anreise Vorlagen oder eine Inkontinenzhose mit. So kommen Sie entspannt zu uns — auch mit Bus oder Bahn.
Ansonsten ist die Darmentleerung unkompliziert. Bei Fragen sind wir jederzeit für Sie da.
Probleme mit dem Klistier oder der Darmvorbereitung?
Das kommt vor — und ist kein Grund zur Sorge. Wenn es nicht klappt, sagen Sie Ihren Termin bitte nicht ab: Kommen Sie trotzdem zu uns, wir finden gemeinsam eine Lösung. Die häufigsten Fragen haben wir für Sie zusammengestellt.
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Damit wir Ihre Beschwerden in Ruhe und gründlich abklären können, läuft die proktologische Diagnostik bei uns in zwei Schritten ab. Deshalb erhalten Sie immer zwei Termine: zuerst einen Termin zur Erstvorstellung, danach einen eigenen Termin für die eigentliche Untersuchung.
Das hat gute Gründe: So haben wir beim ersten Mal Zeit für das Gespräch, und Sie können sich auf die Untersuchung in Ruhe vorbereiten.
Beim ersten Termin steht das Gespräch im Vordergrund. Wir nehmen uns Zeit, um Sie und Ihr Anliegen kennenzulernen:
- Befragung: Wir sprechen ausführlich über Ihre Beschwerden – seit wann, wie stark, in welchen Situationen.
- Orientierende Untersuchung: Dabei schauen wir uns die Region zunächst nur an – eine reine Blickdiagnose. Höchstens berühren wir den After ganz kurz, um zu ertasten, ob vielleicht eine kleine Schwellung oder Entzündung vorliegt. Mehr geschieht bei diesem ersten Termin nicht.
- Einschätzung: Wir wägen ab, was die möglichen Ursachen Ihrer Beschwerden sein könnten.
- Ihr Patientenprofil: Wir erfassen Ihre Vorerkrankungen und Ihre Medikamente. So entsteht ein vollständiges Bild, das für die weitere Behandlung wichtig ist.
Für diesen ersten Termin müssen Sie nichts vorbereiten – kommen Sie einfach so, wie Sie sind.
Beim zweiten Termin folgt die eigentliche proktologische Basisdiagnostik. Sie ist kurz und schonend und besteht aus zwei Teilen:
- Die Tastuntersuchung: ein vorsichtiges Abtasten mit dem Finger.
- Die Spiegelung: eine Betrachtung des Analkanals und des unteren Mastdarms mit einem kleinen, dünnen Instrument. Man nennt das Proktoskopie (Analkanal) und Rektoskopie (unterer Mastdarm).
Diese beiden Schritte zusammen sind die proktologische Basisdiagnostik – sie zeigen uns die allermeisten Erkrankungen des Enddarmbereichs zuverlässig.
Falls sich dabei zeigt, dass weitere Untersuchungen sinnvoll sind – etwa eine Darmspiegelung (Koloskopie) oder eine Kernspintomografie (MRT) –, besprechen und veranlassen wir das im Anschluss.
Mehr zum Ablauf der Untersuchung finden Sie auf unserer Seite Untersuchung & Diagnostik.
Nur für den zweiten Termin (die Untersuchung) ist eine kleine Vorbereitung nötig – und die ist ganz einfach:
- Darmentleerung etwa 1 bis 2 Stunden vorher. Das gelingt problemlos mit einem kleinen Klistier (einem kleinen Einlauf).
- Dieses Klistier bekommen Sie rezeptfrei in jeder Apotheke – einfach und unkompliziert in der Anwendung.
- Essen und Trinken dürfen Sie vorher ganz normal.
- Alle Ihre Medikamente nehmen Sie wie gewohnt weiter ein.
Mehr müssen Sie nicht tun. Wenn Sie unsicher sind, erklären wir Ihnen die Einzelheiten gern noch einmal persönlich.
