Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen
Beim Rektumprolaps stülpt sich die Wand des Enddarms um — ähnlich wie bei einem Ärmel, der sich nach innen umkrempelt. Bei der inneren Form bleibt der Vorfall im Analkanal verborgen und macht sich vor allem beim Pressen bemerkbar. Bei der äußeren Form tritt die komplette Darmwand sichtbar vor den After.
Typische Beschwerden sind ein Druck- oder Fremdkörpergefühl sowie ein Abgang von Schleim oder Blut.
Es ist typisch für Patienten mit einem Rektumprolaps, dass sich Episoden einer erschwerten Stuhlentleerung mit Episoden einer Inkontinenz — also einer Halteschwäche für den Stuhlgang — abwechseln. Das ist für die Patienten sehr irritierend, aber durchaus zu erwarten. Abhängig vom Tonus des Beckenbodens und der Stuhlkonsistenz sind die Patienten manchmal zeitweise völlig beschwerdefrei. Das Krankheitsbild hat eine gewisse Eigendynamik, und die Verläufe sind individuell verschieden.
Auch wenn sich ein Rektumprolaps nicht von selbst zurückbildet, lässt er sich gut behandeln. In frühen Stadien kann ein gezieltes Training des Beckenbodens — zum Beispiel mit Yoga oder Pilates — die Senkung aufhalten oder verlangsamen. Je nach Ausprägung und Allgemeinzustand stehen verschiedene Operationen zur Verfügung: von schonenden Eingriffen über den After bis zu Verfahren über den Bauch, bei denen der Darm wieder angehoben und fixiert wird. Welcher Weg der richtige ist, richtet sich nach dem Befund und wird individuell entschieden.
Ein wichtiger Rat zum Schluss: Wenn Sie ein Druckgefühl, eine Vorwölbung am After oder anhaltende Schwierigkeiten beim Stuhlgang bemerken, warten Sie nicht aus falscher Scham. Je früher ein Vorfall behandelt wird, desto schonender ist meist der Eingriff. In der Sprechstunde von Dr. Schaudig finden Sie gemeinsam heraus, welcher Weg für Sie der richtige ist.
Die Stadien im Überblick
Schematische, animierte Patienteninformation — ersetzt nicht das ärztliche Gespräch.
Ein Verfahren im Überblick: die STARR-Operation
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