Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen
Ein Analabszess — auch periproktitischer Abszess genannt — ist eine akute, eitrige Entzündung im Gewebe rund um den Analkanal. Ausgangspunkt ist häufig eine Entzündung der kleinen Analdrüsen.
Typisch sind rasch zunehmende, pochende Schmerzen und eine druckschmerzhafte, gerötete Schwellung neben dem After. Manchmal kommt Fieber hinzu. Die Beschwerden entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage und werden schnell stärker.
Ein Abszess muss zeitnah eröffnet und entlastet werden, damit der Eiter abfließen kann. Antibiotika sind in der Regel als alleinige Therapie nicht ausreichend. Im Gegensatz zu anderen proktologischen Eingriffen ist hier keine Regionalanästhesie möglich, da man die erforderlichen Medikamente nicht in die Nähe von Entzündungen spritzen sollte. Somit ist eine Vollnarkose oder eine rückenmarksnahe Betäubung erforderlich. Der Eingriff bringt meist rasch Erleichterung. Zeigt sich dabei schon ein Gang durch den Schließmuskel, also eine höher gelegene Fistel, wird ein weicher, dünner Gummizügel eingelegt, der den Gang offen hält, bis die Entzündung abgeklungen ist. Ein oberflächlich und peripher verlaufender Gang kann oft gleich mitgespalten werden.
Ein wichtiger Rat zum Schluss: Ein Abszess ist nichts, womit man lange warten sollte. Bei starken, pochenden Schmerzen, einer Schwellung am After oder Fieber sollten Sie sich rasch ärztlich vorstellen — je früher der Abszess entlastet wird, desto schonender verläuft die Behandlung.
Aus einem Abszess kann sich mit der Zeit eine Analfistel entwickeln — mehr dazu erfahren Sie in einem eigenen Kapitel. In der Praxis von Dr. Schaudig sind Sie mit beidem gut aufgehoben.
Wo ein Abszess sitzen kann
Schematische, animierte Patienteninformation — ersetzt nicht das ärztliche Gespräch.
So behandeln wir – Schritt für Schritt
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