Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen
Ein Polyp — medizinisch ein Adenom — ist eine zunächst gutartige Schleimhautwucherung im Darm. Die meisten Polypen verursachen keine Beschwerden und werden zufällig bei einer Darmspiegelung entdeckt; manchmal fallen sie durch Blutauflagerungen auf.
Bedeutsam sind Polypen deshalb, weil aus bestimmten von ihnen über Jahre Krebs entstehen kann — man spricht von der Adenom-Karzinom-Sequenz. Genau darum ist es sinnvoll, Polypen zu entfernen und feingeweblich untersuchen zu lassen. Werden sie frühzeitig entfernt, ist das zugleich eine wirksame Darmkrebs-Vorsorge.
Die meisten Polypen werden direkt bei der Darmspiegelung mit einer elektrischen Schlinge vollständig abgetragen. Diese Untersuchung erfolgt nicht in der Praxis von Dr. Schaudig, sondern in spezialisierten internistisch-gastroenterologischen Praxen.
Eine Besonderheit sind die distalen Rektumpolypen — also Polypen im unteren Enddarm, nahe dem After. Wegen ihrer Lage sind sie über den After gut erreichbar. Kleine werden wie andere Polypen mit der Schlinge abgetragen. Größere oder flache Befunde lassen sich damit aber nicht immer gefahrlos entfernen; dann werden sie über den After abgetragen — in einem schonenden transanalen Eingriff. Das entnommene Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht.
Ein wichtiger Rat zum Schluss: Nehmen Sie die Darmkrebs-Vorsorge ernst, und lassen Sie Blut im Stuhl immer ärztlich abklären. Und wenn ein tiefsitzender Polyp über den After entfernt werden muss, sind Sie in der Praxis von Dr. Schaudig gut aufgehoben.
Ein gestielter Polyp im Enddarm
Schematische, animierte Patienteninformation — ersetzt nicht das ärztliche Gespräch.
So behandeln wir – Schritt für Schritt
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