Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen
Feigwarzen sind kleine, weiche Warzen, die am Afterrand, im Analkanal oder im Genitalbereich auftreten. Verursacht werden sie durch bestimmte Viren – die humanen Papillomviren, kurz HPV – und sie gehören zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen. Das ist nichts, wofür man sich schämen müsste: sie sind sehr häufig und lassen sich gut behandeln.
Oft bemerkt man sie als kleine Knötchen, die sich mit der Zeit vermehren können. Manchmal jucken oder nässen sie ein wenig, manchmal machen sie gar keine Beschwerden.
Zur Behandlung werden die Wärzchen je nach Ausmaß des Befalls in örtlicher Betäubung oder in einer Regionalanästhesie mit kurzem Dämmerschlaf abgetragen. Auf Wunsch ist natürlich auch eine Vollnarkose möglich.
Ein wichtiger Rat zum Schluss: Feigwarzen können ansteckend sein und nach der Behandlung wiederkehren. Deshalb sind Kontrolluntersuchungen sinnvoll – und es ist ratsam, dass sich auch der Partner oder die Partnerin untersuchen lässt. In der Sprechstunde von Dr. Schaudig wird das alles offen und ohne Umschweife besprochen.
Schematische, animierte Patienteninformation — ersetzt nicht das ärztliche Gespräch.
So behandeln wir – Schritt für Schritt
Schematische, animierte Patienteninformation — ersetzt nicht das ärztliche Gespräch.
Bei ausgeprägtem Befall, langer unbehandelter Erkrankungsdauer und bestimmten Virustypen kann sich im ungünstigsten Fall aus Feigwarzen ein Analkarzinom – also eine bösartige Erkrankung – entwickeln.
Das ist zwar ein seltener, in der genannten Konstellation aber möglicher Erkrankungsverlauf. Umso wichtiger sind eine frühzeitige Behandlung und regelmäßige Kontrolluntersuchungen.
