Hinweis: Dieses Video wird von „Melinda“ präsentiert – einer KI-gestützten Sprecherin, die unsere Praxis dabei unterstützt, medizinische Themen verständlich aufzubereiten. Die medizinischen Inhalte stammen von Dr. med. Frank Schaudig.
Diese Information ersetzt nicht das persönliche ärztliche Gespräch.
Zum Nachlesen
Eine Analvenenthrombose ist ein Knoten, der ganz plötzlich am Afterrand auftaucht – meist bläulich verfärbt und oft überraschend schmerzhaft. Dahinter steckt ein kleines Blutgerinnsel in einer Vene am äußeren Rand des Afters. So unangenehm sie ist – im Grunde ist sie harmlos. Mit Hämorrhoiden hat sie nichts zu tun, auch wenn sie oft dafür gehalten wird.
Auslöser können starkes Pressen sein, langes Sitzen, eine ungewohnte körperliche Anstrengung oder eine Schwangerschaft. Häufig lässt sich aber gar kein klarer Grund finden.
Die Behandlung ist meistens ganz einfach – und in den allermeisten Fällen ohne Operation. Schmerzmittel und örtlich betäubende Salben helfen über die ersten, unangenehmen Tage hinweg. Danach lässt zuerst der Schmerz nach – und mit etwas Zeit auch die Schwellung. Ganz von selbst verschwindet so eine Thrombose meist innerhalb von etwa drei Wochen wieder.
Nur selten ist ein kleiner Eingriff nötig – etwa, wenn der Knoten sehr groß ist oder die Schmerzen kaum auszuhalten sind. Eine Eröffnung des Knotens ist in örtlicher Betäubung möglich. Eine komplette Entfernung erfordert meist eine Regionalanästhesie mit leichtem Dämmerschlaf. Eine Vollnarkose ist die Ausnahme – auf Wunsch des Patienten bieten wir sie aber selbstverständlich an.
Ein wichtiger Rat zum Schluss: Weil sich ein solcher Knoten von außen kaum sicher einordnen lässt, sollte man ihn einmal ärztlich anschauen lassen. In der Sprechstunde von Dr. Schaudig wird gemeinsam entschieden, welcher Weg im Einzelfall der richtige ist – abwarten oder ein kleiner Eingriff.
Schematische, animierte Patienteninformation — ersetzt nicht das ärztliche Gespräch.
So behandeln wir – Schritt für Schritt
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